Cover![]() Cast & CrewRegie: Brian DePalma Schauspieler/Sprecher: Antonio Banderas Rebecca Romijin-Stamos Peter Coyote Gregg Henry Rie Rasmussen Extras
GesamtwertungFilm/Inhalt (1 Bewertung): ![]() 100 %
Bild: (1 Bewertung)![]() 90 %
Ton: (1 Bewertung)![]() 80 %
Extras: (1 Bewertung)![]() 40 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)![]() 70 %
Infos zum EinträgerTestequipment: Fernseher: Panasonic TX 32PK25D DVD-Player: Panasonic RV 20 Receiver: Pioneer VSX-609 RDS Boxen: Canton Sub: Canton AS 22 |
Filminfos zu:InhaltDas Filmfestival von Cannes bietet die grandiose Kulisse für die Eingangssequenz in diesem Film. Die hübsche Laura (Rebecca Romijin-Stamos) raubt den Diamantenschmuck eines bekannten Filmstars (Rie Rasmussen). So perfekt der Coup auch geplant worden sein mag, es geht alles schief. In letzter Sekunde kann Laura mit viel Glück entkommen. Sie geht nach Amerika, um ein neues Leben zu beginnen.
Sieben Jahre später kehrt sie nach Frankreich zurück – und wird prompt von ihrer Vergangenheit eingeholt... Do not copy! Infos zum FilmSprachen![]() ![]() Untertitel: deutsch, deutsch für Hörgeschädigte, englisch Externe LinksKritikenFazit (10/10): Femme Fatale ist ein besonderer Film und wird allein aufgrund dieser Tatsache nicht jedem gefallen. Es ist nicht nur ein Thriller, in dem ein Coup weniger geplant, denn durchgeführt wird. Femme Fatale ist viel mehr. Der Film zitiert ständig andere Filme, ist eine einzige Hommage an die Schwarze Serie oder an Schauspielerinnen wie Rita Hayworth Barbara Stanwyck und Joan Crawford. Auch die Story ähnelt sehr einem Film aus der Schwarzen Serie. Eine Frau ist die treibende Kraft bei einem Verbrechen und stürzt die Männer, die ihr im Weg stehen ins Verderben. Und auch die, die sie unterstützen. Nicht umsonst beginnt der Film mit einem Ausschnitt aus Billy Wilders Klassiker "Frau ohne Gewissen" mit der vorerwähnten Barbara Stanwyck... Die Story ist ausgeklügelt und spannend. Im Verlauf des Films wartet der Plot mit einigen außergewöhnlichen Wendungen auf, die ein Cineast nicht hätte voraussehen können. Dazu kommt eine ganz wunderbare Kameraarbeit. DePalma setzt auf für ihn typische Elemente und schuf so ein geniales Kunstwerk. Plansequenzen, lange Steadicam- oder Kranfahrten und Splitscreen-Sequenzen wechseln einander ab. Und das alles vor der herrlichen Kulisse der französischen Hauptstadt! Die Neuentdeckung Rebecca Romijin-Stamos ist in der Titelrolle grandios. Sie sieht nicht nur gut aus, sie ist auch sexy und gleichzeitig geheimnisvoll. Jeder Mann würde ihr verfallen. So auch Antonio Banderas, der seine Rolle immer mit einem Augenzwinkern spielt. Ich gebe zu: der ungeübte Zuschauer wird viele Anspielungen in DePalmas Wunschprojekt möglicherweise nicht deuten können und den Film u.U. stellenweise als langweilig erachten. Auch den Twist zum Schluß dürften einige Seher DePalma möglicherweise übel nehmen. So fiel der Film beim Publikum auch durch. Zu wenig Mainstream, zu speziell. Er kam in Deutschland auch erst verspätet in die Kinos, die DVD-Veröffentlichung zog sich ewig hin. Auch wenn über "Femme Fatale" noch viel zu sagen wäre: Alles soll nicht verraten werden. Daher kann ich jedem nur raten, sich selbst ein Bild von "Femme Fatal" zu machen. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, der nichts erwartet und dafür alles bekommt! Bild (9/10): Das Bild (1.85:1) ist besser, als es auf den ersten Blick scheint. Die Farben sind zurückhaltend, die Kontraste zu steil. Dunkle Objekte werden von hellen überstrahlt. All dies vermittelt dem Bild einen eher unwirklichen Charakter, was in der Intention des Regisseurs liegt. Im Kino wies das Bild dieselben Eigenschaften auf, so daß hier von einem lupenreinen Transfer gesprochen werden kann. Hintergrundrauschen wurde mittels Filter fast völlig terminiert. Leider hat dadurch die Schärfe etwas gelitten, und es sind hier und da auch ein paar Nachzieher zu beobachten. Ansonsten ein exzellentes Bild! Ton (8/10): Der Ton (Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1) steuert, was den Score betrifft, alle Lautsprecher gleichmäßig an. Hier bekommt auch der Subwoofer gut zu tun. Surroundeffekte gibt es eigentlich nur im Zusammenhang mit der Filmmusik, wobei die Dialoge immer gut verständlich aus der Front kommen. Extras (4/10): Die Extras sind leider nicht sehr zahlreich, das rund 35minütige reißt aber einiges wieder heraus. Brian DePalma plaudert in mehren Abschnitten über Plotlines, Umsetzungen von Ideen, Technik und anderen sehr interessanten Dingen. Hier kommen auch andere Mitarbeiter zu Wort, Ausschnitte aus dem Film und von den Dreharbeiten runden die Sache ab. Achtung! Unbedingt zuerst den Film ansehen, denn im Making of werden (fast) alle Geheimnisse der mysteriösen Story gnadenlos verraten. Das war's dann auch fast schon. Neben einigen Texttafeln findet man unter dem verheißungsvollen Titel "Dressed to Kill", der an einen von DePalmas brillantesten Thrillern erinnert, lediglich eine Aneinanderreihung von Szenen mit Rebecca Romijin-Stamos. Die Kapitelanwahl besteht übrigens nur aus Überschriften. Nicht einmal Bilder werden hier präsentiert. Wer hätte gedacht, daß so ein Anachronismus noch seinen Weg auf eine aktuelle DVD findet? Damit nicht genug. Der Covertext ist falsch. Also manchmal kann ich über Verantwortliche einer DVD-Produktion nur den Kopf schütteln... Pirx ![]() |
Bewertung![]() ![]() Infos Anzahl der Medien: 1 Hülle: Keep Case Distributor: Universum Film Regionalcode: 2 Bildformat: 1,85 : 1 anamorph Herkunft des Mediums: ![]() Deutschland |