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Cover

Mitten ins Herz - Ein Song für Dich Cover

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Nicht verwendete Szenen
  • Verpatzte Szenen
  • Note für Note: Making Of von "Mitten ins Herz"
  • Musikvideo "PoP Goes My Heart"

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 65 %
65 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 60 %
60 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 70 %
70 %
Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 25 %
25 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 52 %
52 %

Infos zum Einträger



Testequipment:

Fernseher: Panasonic TX-32PK25D (100 Hz, 16:9)
DVD-Player: Pioneer DV-350
Verstärker: Pioneer VSX-D511
Boxen: JBL SCS 138 (DTS 5.1)

Filminfos zu:

DVD-ReviewMitten ins Herz - Ein Song für Dich

Inhalt

Alex Fletcher spielte Anfang der 90er Jahren in der Band "Pop", welche nur mäßigen Erfolg hatte. Schließendlich tingelte er durch Retroshows, um sich über Wasser zu halten.

Die erfolgreiche Cora Corman spricht Alex an und möchte mit ihm ein Duett singen. Die Chance für ein Comback eröffnet sich - wenn da nicht ein kleines Problem wäre: Alex soll den Song schreiben und komponieren. Doch das komponieren hat er schon jahrelang nicht mehr gemacht und Songtexte hat er auch noch nie geschrieben. Und ihm bleiben nur wenige Tage Zeit...

Sophie Fischer ist Pflanzenpflegerin und singt eher zufällig zu einer Melodie von Alex. Sie ist scheinbar lyrisch begabt und Alex setzt alles daran, daß Sophie die Texte zu seiner Komposition schreibt. Doch Sophie inspiriert Alex nicht nur bei dem Song, auch sein Leben wird von ihr beeinflusst... Do not copy!

Infos zum Film

Originaltitel: Music and Lyrics
Filmlänge: 100 Min. (PAL)
Produktionsjahr: 2007
Herstellungsland: USA
Erscheinungsdatum: 17.08.2007
EAN-Code: 7321925005127

Sprachen

deutsch 5.1 deutsch 5.1
englisch 5.1 englisch 5.1

Untertitel: deutsch, deutsch für Hörgeschädigte, englisch

Kritiken

Fazit:
Bei Mitten ins Herz - Ein Song für Dich bin ich mir unschlüssig, als daß ich eindeutig erkennen könnte, welche Richtung der Film nun einschlägt. Er ist ein wenig Drama, aber nicht dramatisch. Er ist ein wenig Komödie, aber nicht konstant komisch. Er ist ein wenig Romanze, aber nicht wirklich romantisch. Er ist ein wenig alles, aber eigentlich auch nichts von alledem.

Aber schauen wir uns das doch einmal im Detail an.

Die Story:
Eine Geschichte, die eigentlich eine interessante Grundlage hat, welche aber nicht ausgebaut wird. Es wird auf keinerlei Hintergründe eingegangen (z.B. warum gießt Alex seine Blumen nicht selber und lässt jemand kommen; oder was ist mit der eigentlichen Pflanzenpflegerin - Sophie ist ja die Vertretung?). Der Film könnte ein Blick in die 80er bringen, aber dazu wird definitiv zuwenig Retro eingebaut. Also ist die Geschichte um die Band schonmal zweitrangig. Dann kommt das Übliche: Mann hat Probleme, trifft Frau, damit lösen sich seine Probleme. Als Retoure unterstützt Mann Frau. Sie verlieben sich, streiten sich, trennen sich und alles scheint aus. Dann geht es auf das Finale zu und die Beiden versöhnen sich - Happy End. Also eigentlich eine klassische Liebesromanze. Dafür gibt es reichlich Ansätze, aber in den wenigsten Fällen wird es dann auch wirklich romantisch. An manchen Stellen wirkt das schon übertrieben zurückhaltend. Das Ganze wird durch Komik aufgelockert, aber keine Angst, das ist wohl dosiert. Um nicht zu sagen, schon sehr sparsam dosiert. Auch hier sind wieder einige Anzeichen und auch ein paar echte Lacher, aber manchmal ist wenig nicht mehr. ;-)
Im Konsenz kann man sagen, die Story hat einige gute Ansätze, kann aber nicht vollends überzeugen. Hier bleibt ein "ganz netter" Eindruck über.

Die Musik:
Mit der Musik bekommt man einen krassen Kontrast geboten: Der 80er Pop gegen heutige Varianten. Wobei der Song, um den es im Film eigentlich geht, ein Lovesong ist und von dem Kontrast sogar ausgenommen werden kann. Allerdings ist die gehörte Musik doch recht einseitig, um wirkliche Vergleiche zu ziehen. Dennoch ist es interessant, einen "typischen" unspektakulären Pop-Song der 80er zu hören. Am interessantesten sind die Seitenhiebe auf das heutige Musik-Business, da sollte man schon mal genauer hinsehen. ;-)

Die Darsteller:
Hugh Grant hat mir grundsätzlich gefallen. Er gibt eine gewohnt gute Leistung ab. Daß seine Rolle wechselhaft und stellenweise übertrieben ist, hat er relativ gut kompensiert. Drew Barrymore hingegen kann nicht wirklich überzeugen. Zu durchschnittlich kommt sie auf der Leinwand an, aber auch hier trägt ihre Rolle einiges dazu bei. Dennoch fehlt mir hier ein wenig mehr Präsenz von Ihr. Alle weiteren Protagonisten sind eher "Begleiterscheinungen". Auf keine der Rollen wurde wirklich eingegangen - warum auch, selbst bei den Hauptdarstellern sind die Rollen recht oberflächig. Das kann man sehr gut bei Haley Bennett beobachten, sie begleitet den Film zwar über einen längeren Zeitraum, wird aber kaum wahrgenommen.

Fazit:
Tja, was soll ich sagen. Mitten ins Herz - Ein Song für Dich kann sich nicht entscheiden, welche Richtung er einschlägt. So hat er von allem Etwas und bietet zwar eine kurzweilige Unterhaltung, aber bereits kurz nach dem Film ist bereits fast alles vergessen. Wer ein wenig 80er Jahre Rhythmus gepaart mit einer seichten Liebesgeschichte mag, welche wiederum mit einigen Seitenhieben und Gags versehen wurde, kann einen Blick riskieren. Mitten ins Herz - Ein Song für Dich bietet eine gute Grundlage, wobei das Potential leider nicht genutzt wurde.

Bild:
Das Bild kann leider nicht überzeugen. Die Schärfe arbeitet nicht gerade auf hohen Niveau. Die Farben sind kräftig und recht poppig, passend zum Film. Der Kontrast ist recht hoch und wirkt stellenweise zu hoch. Was das Bild aber stört sind immer wieder auftretende Artefakte, welches das Bild grob und unruhig wirken lassen.

Ton:
Grundsätzlich ist der Ton genretypisch hauptsächlich in der Front. Da es sich aber auch um ein Film mit vielen Musikeinlagen handelt, erwartet der Zuschauer doch etwas mehr von der Tonspur. Genau hier versagt die technische Umsetzung. Nur selten werden die hinteren Lautsprecher mit Signalen gefüttert. Einzig am Ende des Filmes werden die Erwartungen ein wenig erfüllt. So hätte es im ganzen Film sein können/sollen.

Extras:
Nicht verwendete Szenen, verpatzte Szenen, ein Making Of und ein Musikvideo bilden das gesamte Bonusmaterial. Mit gerade Mal knappe 30 Minuten ist das Material nicht mehr als ein kurzer Einblick, allerdings gibt es zum Film auch nicht so viel interessantes Material.
Hans K.
Film:
Wertung: 65 %
65 %
Bild:
Wertung: 60 %
60 %
Ton:
Wertung: 70 %
70 %
Extras:
Wertung: 25 %
25 %

Bewertung

65 %

Infos

Anzahl der Medien: 1
Hülle: Keep Case
Distributor:
Warner Bros. Pictures
Regionalcode: 2
Bildformat: 1,78 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Deutschland
Deutschland

Cast & Crew


Drew Barrymore