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Die Reifeprüfung Cover

Extras

  • Kapitelanwahl
  • Drei Interviews
  • Dokumentation
  • Probeaufnahmen
  • Vier Featuretten
  • Drei Audiokommentare

Gesamtwertung

Film/Inhalt (1 Bewertung):
Wertung: 100 %
100 %
Bild: (1 Bewertung)
Wertung: 90 %
90 %
Ton: (1 Bewertung)
Wertung: 75 %
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Extras: (1 Bewertung)
Wertung: 100 %
100 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)
Wertung: 88 %
88 %

Infos zum Einträger



Testequipment:

Fernseher: Samsung UE65JU7590TXZG, 3D-4k-Fernseher, Curved
Blu-ray Abspielgerät: Samsung UBD-K8500/EN 3D Curved Blu-ray Player, 4K und 3D
Verstärker: Onkyo TX-NR646 7.2 AV-Receiver
Boxen: Teufel Consono 35 Mk3 plus Onkyo SKH-410 Dolby Atmos, 5.1.2
Konsole: PlayStation 4 PRO mit VR-Brille und Xbox One S

Filminfos zu:

DVD-ReviewDie Reifeprüfung
50th Anniversary Edition

Inhalt

Als Ben das College beendet hat und wieder nach Hause zurückkommt, veranstalten seine Eltern zur Begrüßung eine große Party. Mrs. Robinson, die attraktive und charmante Nachbarin, findet Gefallen an Ben und bittet ihn, sie nach Hause zu bringen. Der eher schüchterne Junge reizt sie sehr und sie beabsichtigt, ihn zu verführen. Doch ihr Ehemann kommt früher als angekündigt nach Hause, und so wird aus ihrem Plan vorerst nichts. Aber so leicht gibt Mrs. Robinson nicht auf, und sie und Ben beginnen kurz darauf eine leidenschaftliche Affäre. Eines Tages lernt Ben Mrs. Robinsons Tochter Elaine kennen. Dies hat Folgen, denn Elaine und Ben verlieben sich ineinander... und Mrs. Robinson wird zu einer eifersüchtigen Furie. Do not copy!

Infos zum Film

Originaltitel: The Graduate
Filmlänge: 102 Min. (PAL)
Produktionsjahr: 1967
Herstellungsland: USA
Erscheinungsdatum: 21.09.2017
EAN-Code: 4006680083971

Sprachen

deutsch 5.1 deutsch 5.1
englisch 2.0 Mono englisch 2.0 Mono
englisch 5.1 englisch 5.1

Untertitel: deutsch, englisch für Hörgeschädigte, französisch

Kritiken

Fazit:
Der Film Die Reifeprüfung gehört zu den Klassikern, die sich in unseren Augen ein Filmfreund auf jedem Fall angesehen haben muss. Regisseur Mike Nichols schuf den Film im Jahre 1967, wobei er sich dem gleichnamigen Roman von Charles Webb als Vorlage nahm. In der Hauptrolle ist der damals gerade 30 Jahre junge Dustin Hoffman zu sehen, der bei den Dreharbeiten von einer ihm unbekannten, älteren Frau angesprochen wurde. Diese prophezeite Hoffman, dass nach dem Film nichts mehr so sein würde wie es einmal was – und behielt Recht. Denn Hoffman avancierte nach Die Reifeprüfung zu einen bekannten Filmstar.

Obwohl Die Reifeprüfung bereits 50 Jahre alt ist, wirkt der Film zu keiner Zeit überholt oder angestaubt. Die Story fasziniert noch heute: Ein junger Mann beginnt ein Verhältnis mit einer älteren Frau und verliebt sich in deren Tochter. Drama und Komödie: Dieser Film pendelt zwischen diesen beiden Genres hin und her und holt so das bestmögliche aus dem schon guten Stoff heraus. Der Mix von zwei Genres in Verbindung mit der Wandlung von Charakteren ist das Geheimnis eines guten Drehbuchs. Hier kann man genau studieren, wie alles richtig gemacht werden muss, um einen herausragenden Film auf Basis eines exzellenten Drehbuchs zu drehen. Erfrischend ist nicht nur der Plot, sondern auch die oscarnominierte Cinematographie von Robert Surtees. Das Cinemascope-Format ist eben nicht nur Landschaften vorbehalten, wie man an diesem Film sehen kann. Die Bildkomposition ist immer wieder sehenswert, der Einsatz von Zoom und Tiefenschärfe kann heute noch begeistern. Neben den hervorragenden Schauspielern muss natürlich die Musik von Simon & Garfunkel erwähnt werden. Die Reifeprüfung ohne Stücke wie "Sound of Silence" oder "Mrs. Robinson" ist dieser Film nicht denkbar. Letzteres wird in dem Film nur kurz angespielt und wurde dennoch zum Nummer 1 Hit, wenn nicht sogar zum populärsten Song von "Simon & Garfunkel".

Es kann nicht verwundern, dass von Der Reifeprüfung immer wieder fleißig abgekupfert wurde. Eine Fahrt gegen die Zeit mit einem roten Sportwagen, dem das Benzin ausgeht, wurde vollständig in "Waynes World 2" übernommen. Den Vorspann findet man in "Jackie Brown" wieder und sogar an den beiden Toastscheiben, die aus dem Toaster springen, hat sich Tarantino vergriffen und in "Pulp Fiction" verbraten. Das sind nur einige wenige Beispiele. Die Reifeprüfung ist ein wegweisender Film, nicht nur, was das Genre betrifft. Darüber kann kein Zweifel bestehen. Er ist nach wie vor überaus sehenswert und unterhält ausgezeichnet.

Das Bild (2.35:1 anamorph) liegt bei dieser DVD glücklicherweise im Original-Format vor. Der Streifen wurde 1967 gedreht, trotzdem braucht das Bild Vergleiche zu aktuellen Produktionen nicht wirklich zu scheuen. Die Schärfe könnte vielleicht besser sein, hier und da gibt es auch Probleme mit dem Kontrast, der manchmal viel zu steil gewählt ist. Ein Rauschen ist nur vereinzelt auszumachen, Dropouts und andere Fehler, die auf Kinokopien oder ältere Filme schließen lassen, sucht man vergeben. Die Farbe ist von Technicolor, daher sollte man abgesehen von Rottönen nicht allzu kräftige Farben erwarten. Der Ton, der in Dolby Digital 5.1 vorliegt, ist zwar recht frontlastig, überzeugt aber mit einer guten Dialogwiedergabe. Die Stimmen der Darsteller sind jederzeit gut zu verstehen, Fehler sind nicht vorhanden. Sind Sprecher außerhalb des Bildes, sind auch sie auf die jeweiligen Frontlautsprecher gelegt. Man sollte sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen, Dustin Hoffman einmal im Original zu hören, da er eine viel dunklere Stimme hat als in der Synchronfassung.

Dem Bonusmaterial wurde eine komplette DVD gewidmet. Hier können sich die Fans drei Interviews (mit Charles Webb, Dustin Hoffmann und Lawrence Turman), die Dokumentation „American Masters: Mike Nichols“ und eine Szenenanalyse ansehen. Des Weiteren kann man einen Blick in die Probeaufnahmen werfen und sich über Die Rolle der Musik im Film informieren. Den Abschluss bilden die drei Featuretten „Das Erbe der Reifeprüfung“, „Die Reifeprüfung – 25 Jahre später“ und „Looking Back – Ein Film der 60er Jahre“ ansehen. Auch auf der Film-DVD ist Bonusmaterial vorhanden, hier kann der Zuschauer zwischen gleich drei interessanten Audiokommentaren („Mike Nichols und Steven Soderbergh“, „Dustin Hofmann und Katherine Ross“, „Professor Thomas Koerber“) wählen.
Sonja
Film:
Wertung: 100 %
100 %
Bild:
Wertung: 90 %
90 %
Ton:
Wertung: 75 %
75 %
Extras:
Wertung: 100 %
100 %

Bewertung

100 %
Es gibt verschiedene Versionen des Films in der Datenbank. Hier klicken für einen Überblick.

Infos

Anzahl der Medien: 2
Hülle: Keep Case
Distributor:
Studio Canal
Regionalcode: 2
Bildformat: 2,35 : 1 anamorph

Herkunft des Mediums:
Film aus Deutschland
Deutschland

Gewonnene Preise

Golden Globe
1967: Bester Film - Musical oder Komödie; Lawrence Turman

Golden Globe
1967: Beste Schauspielerin - Musical oder Komödie; Anne Bancroft

Golden Globe
1967: Bester Newcomer; Dustin Hoffman

Golden Globe
1967: Bester Regisseur; Mike Nichols

Academy Award (Oscar)
1967: Beste Regie; Mike Nichols

Cast & Crew

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