Cover![]() Cast & CrewExtras
GesamtwertungFilm/Inhalt (1 Bewertung): ![]() 75 %
Bild: (1 Bewertung)![]() 40 %
Ton: (1 Bewertung)![]() 50 %
Extras: (1 Bewertung)![]() 30 %
Technik: (Nur Wertung des Reviewers)![]() 40 %
Infos zum EinträgerTestequipment: Fernseher: Panasonic TX 32PK25D DVD-Player: Panasonic RV 20 Receiver: Pioneer VSX-609 RDS Boxen: Canton Sub: Canton AS 22 |
Infos zum FilmSprachen![]() Untertitel: deutsch KritikenFazit (7.5/10): Bei "Graveyard of Honor" handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen japanischen Films aus dem Jahre 1975. Damals führte Kinji Fukasaku Regie, der im Westen spätestens mit seinem Film "Battle Royale" Popularität erlangte. Für die Neuverfilmung von "Graveyard of Honor" zeigt sich Takeshi Miike verantwortlich, und der Name ist Programm. Ich habe selten einen derartig brutalen Film gesehen. Der Protagonist geht über Leichen. Ob es seinen Zielen dienlich ist oder nicht, scheint ihm völlig egal zu sein. Er schießt auf Freund und Feind, noch aber lieber zückt er große Küchenmesser. Blutfontänen schießen aus Hälsen und Körpern, Schnee färbt sich rot. Auch Miikes Markenzeichen "Gewalt gegen Frauen" kommt nicht zu kurz. Hier wird geprügelt und vergewaltigt, was das Zeug hält. Dabei bleiben die expliziten Gewaltdarstellungen immer realistisch, sie wirken nicht übertrieben. Man denkt nicht an Spezialeffekte, sondern glaubt, ja, so könnte es wirklich aussehen, wenn jemand mit einem Küchenmesser zerhackt wird... Das Thema "Aufstieg und Fall eines Gangsters" zieht sich durch die Geschichte des Films, seitdem es Kinos gibt. Und Miike bereichert das Genre erneut mit tiefen Einblicken in die Charaktere, in die Ausweglosigkeit einer Situation. Je mehr der Protagonist der Geschichte einen Ausweg aus seiner Misere sucht, um so tiefer verstrickt er sich in ihr. Schließlich greift er zur Spritze und wird heroinsüchtig. Extreme Drogenexzesse folgen. Es dürfte dem Zuschauer schwer fallen, sich mit ihm (oder einem anderen Charakter des Films) anzufreunden. So bleibt er immer ein wenig außen vor, beobachtet alles aus sicherer Distanz. Und das ist vielleicht der Hauptunterschied zwischen diesem Film von Takeshi Miike und anderen Yakuza-Filmen, die beispielsweise von Takeshi Kitano stammen. Bei Kitano hat man immer Sympathie mit den Protagonisten. Deren Schicksal geht einem ans Herz. Miike schafft das nicht. Die Handlung spult herunter, und man ist über die Brutalität entsetzt. Was danach noch bleibt, muß jeder mit sich selbst ausmachen... Dennoch: Auch wenn man sich mit den gezeigten Charakteren nicht anfreunden kann, so ist der Film an Intensität kaum zu übertreffen. Sowohl Bild als auch Ton der DVD können den Anforderungen an eine neue Produktion (2002) nicht gerecht werden. Das Bild ist eine einzige Katastrophe, das muß deutlich gesagt werden. Der Ton liegt nur in Japanisch vor. Freunde von Originalfassungen dürften sich daran nicht stören, doch viele Zuschauer wird das abschrecken. Trotzdem sollte man Rapid Eye Movie dankbar sein, daß dieser Film nun auch in Deutschland auf DVD erhältlich ist. Bild (4/10): Das Bild (1.85:1 anamorph), dessen Master von einer Kinokopie stammt, ist katastrophal. Da gibt es nichts zu beschönigen. Die Schärfe unzureichend, Objekte in nah und fern verschwimmen. Es rauscht und grieselt. Von Kantenschärfe kann keine Rede sein. Der Kontrast ist zu steil, weil helle Flächen dunkle überstrahlen. Ferner stimmt der Schwarzwert nicht, weil schwarze Flächen dunkelgrau erscheinen. Das Bild hat sowohl einen Gelb- als auch einen Grünstich. Das wird im Laufe des Films zwar besser, unangenehm macht sich aber im rechten Bilddrittel ein vertikaler Strich bemerkbar, der das Bild nicht nur teilt, sondern auch die linke Seite heller erscheinen läßt als das rechte Drittel des Bildes. Dropouts sind zu sehen und auch die Punkte am rechten oberen Bildrand für den Rollenwechsel. Im Making of sind einige Filmausschnitte zu sehen. Hier hat das Bild ein Format von 2.35:1. Es steht zu befürchten, daß das auf dieser DVD präsentierte Format nicht korrekt ist. Ton (5/10): Der Ton (Japanisch Dolby Stereo 2.0) kommt klar und deutlich aus dem Center, wobei die Dialoge gut verständlich sind. Stereo- oder gar Surroundeffekte sind nicht zu hören. Eine deutsche Tonspur ist nicht vorhanden, weil der Film wohl nie synchronisiert worden ist. Extras (3/10): Die Extras bestehen aus einem Making of, das Bilder von den Dreharbeiten zeigt. Regieanweisungen wurden untertitelt, so daß man einen ganz guten Einblick in die Arbeitsweise von Takeshi Miike bekommt. Er kommt schließlich noch in einem ausführlichen Interview zu Wort, in dem er über seinen Beruf, über Filme und andere Dinge spricht. Pirx ![]() |
Bewertung![]() ![]() Infos Anzahl der Medien: 1 Hülle: Keep Case Distributor: Rapid Eye Movies Regionalcode: 2 Bildformat: 1,85 : 1 Herkunft des Mediums: ![]() Deutschland Cast & CrewLeider noch keine ... |